Die besten Maßnahmen gegen zu hohe Heizkosten

Wenn im Winter die Temperaturen fallen und die Heizkosten steigen, kann man durch die richtigen Hausmittel und Gegenmaßnahmen versuchen, eine empfindlich hohe Rechnung zu vermeiden. Wir stellen Ihnen einige wertvolle Tipps vor, wie die warme Luft bleibt und die kalte dort wo sie hingehört: an die frische Luft und nicht in die Glieder.

Tipp 1: Heizen Sie in allen Räumen nur soviel, wie Sie müssen. Hat die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen 20°C erreicht, schalten Sie die Heizungen herunter oder ganz ab. Im Schlafzimmer und der Küche können Sie bereits bei 18°C abschalten, im Badezimmer reichen 16°C. Nachts können Sie die Temperatur in allen Räumen senken, wo Sie nicht schlafen. Die Temperaturen können Sie mit einem handelsüblichen Thermometer messen, oder mit einem Thermostat individuell für jeden Raum einstellen.

Tipp 2: Befestigen Sie Reflexionsfolie zwischen Heizkörpern und Hauswand. Durch die Folie wird die Wärme der Heizungen in den Raum hineinreflektiert. Das verhindert, dass das Gestein der Hauswand zu viel der wertvollen Heizluft aufnimmt und somit dem Raum die Wärme entzieht. Außerdem hält die Folie auch noch die Kälte der Steinwand ab und bewirkt somit gleich den doppelten positiven Effekt.
Übrigens: Verdecken Sie die Heizung nicht mit Möbeln oder Vorhängen, damit die Heizluft überhaupt in den Raum gelangen kann.

Tipp 3: Das richtige Lüften: Um die Luftfeuchtigkeit abziehen zu lassen, muss man lüften, da sich sonst Schimmel an den Wänden bilden kann. Dafür lüften Sie am Tag kräftig durch, damit neue frische Luft in die Räume kommt. Vermeiden Sie jedoch Dauerlüften durch gekippte Fenster und Türen, das erhöht unnötig die Stromrechnung. Einmal und für 5 – 10 Minuten Stoßlüften und Durchzug machen reicht völlig aus. Mit einem Luftentfeuchter könnten Sie sogar ganz aufs Lüften verzichten und die Heizrechnung noch mehr schonen.